10.09.2010 / 06:59


Wasserlexikon



Wissenswertes rund ums Wasser



Magnesium
Magnesium ist ein chemisches Element mit dem Symbol Mg und der Ordnungszahl 12. Es hat zwei Außenelektronen, wodurch die Chemie des Magnesiums bestimmt wird. Als achthäufigstes Element ist es zu etwa 1,4 % am Aufbau der Erdkruste beteiligt.

Magnesiumverbindungen sind nahezu in jedem natürlichem Wasser enthalten. Sie gehören wie die Calciumverbindungen zu den "Härtebildnern" im Wasser.


Mangan
Mangan [maŋˈɡaːn] (von franz. manganèse „schwarze Magnesia“) ist ein chemisches Element im Periodensystem der Elemente mit dem Symbol Mn und der Ordnungszahl 25.

Der Mangangehalt eines Wassers (Grenzwert 0,05 mg/l) ist in der Regel nicht von gesundheitlicher Bedeutung, schränkt aber die Verwendungsfähigkeit für Haushaltszwecke, je nach Höhe des Gehaltes u.U. erheblich ein (Fleckenbildung in der Wäsche, ölig aussehender Film auf schwarzem Tee oder Kaffee, Geruchs- und Geschmacksbeeinträchtigungen von Speisen und Getränken). Fast immer führt Mangan zu einer Beeinträchtigung der physikalischen Beschaffenheit (Farbe, Trübung, Geruch und Bodensatz), häufig erst wenn das Wasser im Gefäß steht und Luftsauerstoff hinzutreten kann.


Mikrofiltration
Die Mikrofiltration ist ein Verfahren zur Filtration. Der wesentliche Unterschied zwischen der Mikro- und der Ultrafiltration liegt in den verschiedenen Porengrößen und in der unterschiedlichen Membranstruktur wie den Werkstoffen und den beteiligten Filtermaterialien. Eine Filtration durch Membranen mit einer Porengröße < 0,1 µm wird in der Regel Ultrafiltration genannt, während die Filtration bei Porengrößen > 0,1 µm gewöhnlich als Mikrofiltration bezeichnet wird.

Beides sind rein physikalische (mechanische) Membrantrennverfahren. Die Verfahren trennen nach dem Prinzip des mechanischen Größenausschlusses (Filtrationsprinzip), d.h. alle Inhaltsstoffe in den Fluiden, die größer als die Membranporen sind, werden von der Membran zurückgehalten. Treibende Kraft in beiden Trennverfahren ist der Differenzdruck zwischen Zulauf und Ablauf der Filterfläche, der zwischen 0,1 und 10 bar liegt.



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