07.02.2012 / 16:12


Schwimmbadtechnik



Private Pools

Auswahl

Die Sanitär-Installation
Korrosionsbeständige, verbindende Rohrleitungen (PVC oder PE) sind selbstverständlich und auch üblich. Kurze Rohrleitungslängen reduzieren den Druckverlust. Bei unvermeidbaren längeren Rohrstrecken kann dies durch größere Dimensionen ausgeglichen werden. Bei der Verlegung der Rohre ist darauf zu achten, dass diese ohne Luftsäcke mit natürlichem Gefälle entleerbar sind. Bögen haben geringere Wiederstände/Druckverluste als Winkel. Es ist günstig, wenn die Umwälzpumpe unter dem Wasserspiegel angeordnet werden kann, also freien Zulauf hat. Ist eine Anordnung über dem Wasserspiegel nicht zu umgehen, sollte in der Saugleitung, unterhalb des niedrigstmöglichen Wasserstandes, ein dicht schließendes Rückschlagventil installiert werden. Des weiteren ist dann in der Druckleitung (am Ende der Technik: Filter-Wärmetauscher-Dosieranlagen) eine über den höchsten Punkt des Filters hochgezogene Rohrschleife mit aufgebautem Be- und Entlüfter anzuordnen, so dass bei Filter-Stillstand ein Abriss der Wassersäule nicht innerhalb der Technik, sondern erst danach erfolgen kann. Für die rückstaufreie Abführung des Rückspülwassers der Filteranlage (nach DIN 1988) ist ein entsprechend dimensionierter Schmutzwasserablauf nötig. Beim Anschluss der Frischwasserleitungen Automatische Niveauregelung ist die DIN 1988 zu beachten (dies ist bei den JUDO Produkten „Oberflächenreiniger“ und „Ausgleichsbehälter“ sichergestellt).

Die Elektro-Installation
Die geltende VDE-Richtlinien und die örtlichen Vorschriften des EVU sind zu beachten. Leitfähige (metallische) Becken-Einlaufteile müssen eine dauerhafte Verbindung zur Potential-Ausgleichsleitung haben. Der JUDO Unterwasserscheinwerfer wird mit Schutzkleinspannung 12 V betrieben. Die Beschaltung der JUDO Gegenstrom-Anlage erfolgt indirekt durch einen Pneumatik-Schalter. Für die Niveau-Abtastung setzt JUDO gekapselte und mit Kleinspannung betriebene Schwimmerschalter ein. Alle im Bereich des Schwimmbades betriebenen Elektro-Aggregate müssen zentral über ein bauseits vorgesehenen Fehlerstrom-(Fi) Schutzschalter abgesichert sein.

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