Die Filtration des Wassers gehört zu den ältesten
und am häufigsten angewandten Aufbereitungsverfahren, da nur in
Ausnahmefällen natürlich vorkommendes Wasser direkt als Trinkwasser
oder für technische Zwecke eingesetzt werden kann.
Die einzelnen Filtrationsverfahren in der Übersicht:
Siebfiltration
Einsatzgebiet: Entfernen von festen Verunreinigungen.
» Gebäudeinstallation (DIN 1988) » Industriebedarf
Festbettfiltration
Einsatzgebiet: Entfernen von großen Mengen an feinsten ungelösten Verunreingungen.
Die Siebfiltration
übernimmt dabei die Aufgabe, das Rohrleitungsnetz vor grob- und
feinkörnigen festen Verunreinigungen zu schützen. Diese
Verunreinigungen sind die Hauptursache für Lochfraßschäden, da sie
elektrochemische Elemente bilden, wenn sie sich auf metallischen
Rohroberflächen ablagern. JUDO Rückspül-Schutzfilter besitzen einen
rückspülbaren Siebeinsatz, dessen Reinigung entweder von Hand oder
automatisch ausgelöst wird. Während des Rückspülvorganges wird weder
der Wasserstrom unterbrochen noch verunreinigt.
Angebotsvoraussetzung: Um für den jeweiligen Einsatz den richtigen Filter zu bestimmen, muss für ein verbindliches Angebot der Wasserbedarf (Rohranschlussweite), der Einsatzbereich (Temperatur etc.) und der Ursprung des zu filternden Wassers (z.B. Stadtwasser, Brunnenwasser etc.) vorliegen.
Festbettfiltration
Einsatzgebiet: Entfernen von großen Mengen an feinsten ungelösten Verunreinigungen.
Die einzelnen Aufbereitungsverfahren von der Enteisenung bis zur Geruchs- und Geschmacksverbesserung können bzw. müssen je nach Wasseranalyse miteinander kombiniert werden. Eine typische Kombination ist z.B. die Enteisenung, gefolgt von einer Entmanganungsstufe mit anschließender Entsäuerung. Aufgabe der Festbettfiltration ist es große Mengen an feinsten ungelösten Verunreinigungen zurückzuhalten. Darunter fallen z.B. Schwebeteilchen aber auch zuvor durch Oxidation in eine filtrierbare Form überführtes Eisen und Mangan. Färbung und Geruch des Wassers können gleichfalls durch entsprechendes Filtermaterial beseitigt werden. Der Filter besteht zumeist aus mehreren Schichten Filtermaterial, die sich in Korngröße und Kornzusammensetzung unterscheiden. Entscheidendes Kriterium für die Auslegung eines Filters ist die optimale Filtrationsgeschwindigkeit (z.B. Enteisenung ca. 10 - 15 m3/h). Der Filter ist dann richtig ausgelegt, wenn bei vorgegebener Wassermenge der Filterquerschnitt ausreichend groß ist, um die optimale Filtrationsgeschwindigkeit zu gewährleisten.
Angebotsvoraussetzung: Um zu bestimmmen welcher Filter bzw. welche Filterkombination zum Einsatz kommt, muss als Grundlage für ein technisch verbindliches Angebot eine komplette Wasseranalyse (siehe Angebotsvoraussetzungen), der Wasserbedarf sowie die Anforderungen an das Produktwasser vorliegen. Fachberatung erforderlich!
Partner bei der Initiative CO2 Energiepotenziale nutzen und den CO2-Ausstoß senken ...
Mitglied im:
Filtration, was ist das ?
Die Filtration des Wassers gehört zu den ältesten
und am häufigsten angewandten Aufbereitungsverfahren, da nur in
Ausnahmefällen natürlich vorkommendes Wasser direkt als Trinkwasser
oder für technische Zwecke eingesetzt werden kann.
Die VDI 2035 (Vermeidung von Schäden in Warmwasserheizungsanlagen)
bildet für Planer und ausführende Firmen den technischen und damit auch
rechtlich relevanten Rahmen zur Vermeidung von Schäden in
Warmwasserheizungssystemen.