23.10.2017 / 05:59


Dosierung



Korrosionsschutz

Auswahl

Rostwasser aus dem Wasserhahn
Mit der JULIA-Dosierpumpe und JUL-Minerallösungen ist es möglich, Korrosionen zu stoppen oder deutlich zu reduzieren.

Hierbei werden je nach Rohrleitungswerkstoff - verzinkter Stahl oder Kupferrohr - verschiedene JUL-Minerallösungen eingesetzt. Die Korrosionsschutzdosierung ist ein anerkanntes Verfahren, dass nach den Regeln der Technik arbeitet.

Dosierung bei verzinktem Stahlrohr
Zum Korrosionsschutz in verzinkten Stahlrohren haben sich verschiedene Mineralstoffkombinationen bewährt. Sie bilden schnell besonders harte, festhaftende Deckschichten aus. Durch Zusammenwirkung der Effekte verschiedener Phosphatsorten wird die Korrosionsschutzwirkung bei mittelharten und harten Wässern verstärkt. Gleichzeitig wird die Korrosionsschutzwirkung in großen und verzweigten Leitungsnetzen verlängert. Silikate werden alleine und in Kombination mit Phosphaten zum Korrosionsschutz eingesetzt. Hier entsteht die Korrosionsschutzwirkung zum Teil durch eine feste Schutzschichtbildung aufgrund einer Reaktion mit der Wasserhärte, aber auch durch das Silikat selbst. Der Korrosionsschutz der Silikate erstreckt sich daher auch auf Wässer niedrigerer Härtebereiche. Außerdem können die verwendeten alkalischen Silikate durch Teilneutralisation freie aggressive Kohlensäure binden und wirken auch dadurch korrosionshemmend. Durch die Komplexierung von Schwermetallionen, z.B. Eisen- und Mangan-Ionen, können Silikate die Entstehung von Ausfällungen und die Bildung von "braunem Wasser" verhindern.

Dosierwirkstoffe, insbesondere Phosphate, werden oft kritisch betrachtet. Hierbei wird vergessen, dass die Phosphate aus der Korrosionsschutzdosierung nur einen verschwindend kleinen Anteil an der Gesamtphosphataufnahme des Menschen ausmachen. Unser Leben ist untrennbar mit Phosphaten verbunden. Sie haben einen hohen Anteil an unserem Stoffwechsel und sind in vielen Lebensmitteln zum Teil in großen Mengen enthalten, z.B. in Brot, Wurst, Schmelzkäse, Fisch, Eiern, Milch usw. Ein erwachsener Mensch nimmt täglich etwa 6.000 mg Phosphat auf. Die mit dem behandelten Trinkwasser aufgenommene Phosphatmenge beträgt etwa 10 mg/Tag.



Lochfrass, Rost und braunes Wasser in einer nicht geschützten Anlage.
Schutzschichtbildung und klares Wasser.

Dosierung von Kupferinstallationen
Bei Installationen aus Kupferrohren kommt es bei niedrigen pH-Werten, wie man sie auch in Eigenwasserversorgungen findet, zu erhöhten Kupfergehalten im Trinkwasser. Die Trinkwasserverordnung begrenzt den Kupfergehalt auf 2 mg/Liter. Bei Verwendung von kupferhaltigen Materialien in der Trinkwasserinstallation ist besonders bei pH-Wert kleiner 7,4 mit einer höheren Kupferlöslichkeit zu rechnen. Eine Anhebung des pH-Wertes durch JUL-C Minerallösung kann die Kupferauflösung verhindern. Hier kommen verschiedene alkalisierende Mineralstoffe zum Einsatz. Besondere Mischungen ermöglichen eine Behandlung auch bei harten Wässern, ohne dass es dabei zu einem Ausfallen der Härtebildner kommt.

Gesetze, Verordnungen und Normen zum Korrosionsschutz
Korrosionsschutz hat in Gesetzen, Verordnungen und Normen einen hohen Stellenwert. Trinkwasserinstallationen und Armaturen von hohem Wert sollen geschützt werden. Noch wichtiger ist aber die menschliche Gesundheit. Das Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetz sowie die Trinkwasserverordnung lassen bestimmte Mineralstoffkombinationen ausdrücklich zu. Phosphate sind bis zu 5 mg/l (gemessen als P2O5), Silikate bis 15 mg/l (gemessen als SiO2) zugelassen.

Die DIN 1988, "Technische Regeln zur Trinkwasserinstallation" und DIN EN 12502, "Korrosion metallischer Werkstoffe", geben Hinweise zum praktischen Korrosionsschutz.

In der Trinkwasserverordnung §2, werden Grenzwerte für metallische Verunreinigungen, z.B. Eisen, Kupfer, Zink, die auch durch Korrosionsprozesse entstehen können, festgelegt.

Mit der Mineralstoffdosierung kann das Auftreten von korrosionsbedingt erhöhten Schwermetallgehalten im Trinkwasser verhindert werden.

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